VERWALTUNG & POLITIK


Wie und durch wen funktioniert die Provinz Lüttich? Lernen Sie hier die beiden politischen Organe - Rat und Kollegium – sowie die Provinzialbehörde - Gouverneur, Generaldirektorin und Finanzdirektor – kennen.

Die Provinzen sind Teil des institutionellen Gefüges Belgiens. Sie bilden eine Verwaltungsebene zwischen Regionen und Gemeinschaften und den Gemeinden. Alle 6 Jahre wählen die Bürger zeitgleich mit den Kommunalwahlen die Provinzialratsmitglieder, die sie vertreten. Indirekt wählen sie damit auch die fünf Abgeordneten, die dann das Provinzkollegium, also die „Regierung“ der Provinz, bilden.

In Belgien gibt es 10 Provinzen, fünf wallonische und fünf flämische: die Provinzen Lüttich, Wallonisch-Brabant, Hennegau, Namür, Luxemburg, Antwerpen, Limburg, Ostflandern, Westflandern und Flämisch-Brabant. Jede Provinz ist weitestgehend autonom und kann in allen Angelegenheiten von provinzialem Belang intervenieren. Zudem hat jede Provinz - ihrem Gebiet und ihrer Bevölkerung entsprechend - spezifische Kompetenzen entwickelt.

Ihre Provinz entwickelt also Aktionen im Dienste ihrer Bürger; diese Aktionen dürfen jedoch nicht in die Befugnisse des Föderalstaates, der Regionen und Gemeinschaften oder der Gemeinden eingreifen.

Die Funktionsweise der Provinz hängt von vielen Akteuren ab. Der Provinzialrat und das Provinzkollegium werden nach den Wahlen bestimmt. Der Gouverneur, derGeneraldirektorin der Provinz und der Finanzdirektor der Provinz werden nicht gewählt, sondern ernannt.

Möchten Sie mehr über die Verwaltung und die Funktionsweise der Provinz Lüttich erfahren? Schauen Sie sich einfach die verschiedenen öffentlichen Dokumente an: Haushalt und Besteuerung, allgemeine politische Erklärung, Bulletin der Provinz…

Die Provinz Lüttich verfügt ebenfalls über eine Verwaltung, damit sie Beschlüsse und Projekte in Ihrem Dienste umsetzen kann. Diese Verwaltung beinhaltet alleProvinzialen Dienststellen, die sie im Dienst des Bürgers entwickelt hat. Mehr dazu erfahren Sie unter der Rubrik Die Provinz ist DABEI.






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