Museum des wallonischen Lebens

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Aktuelle Ausstellungen

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"SUPER-MARIONETTEN – die Ausstellung, in der du zum SUPERHELDEN wirst!"

Super-Marionetten

Die Welt der Marionetten ist in Panik! Der Teufel hat das Tor zur Hölle geöffnet, und die gute Nanesse wurde von schrecklichen Kreaturen entführt. Um ihre Welt zu retten, brauchen die Marionetten jetzt Superhelden, die Tchantchès bei seiner Mission helfen.

Bist du der Auserwählte? Dafür musst du allerdings 6 seltsame Welten durchstreifen, die von Marionetten bevölkert sind, und dabei deine Kraft und Geschicklichkeit auf die Probe stellen. Wie in einem Videospiel erhältst du nur Zugang zur nächsten Welt, wenn du den versteckten Hinweis findest.

Hierbei tauchst du ein in die kühne Ritterwelt, die magische Märchenwelt, den Wahnsinn eines befremdlichen Labors, die geheimnisvolle Schattenwelt, die Illusion der Filmwelt und zuletzt in die Schrecken der Hölle.

Solltest du es tatsächlich schaffen, alle Hinweise zu sammeln, kannst du Nanesse befreien und den Teufel zurück zur Hölle schicken.

Die Spielausstellung SUPER-MARIONETTEN richtet sich an Jung und Alt. Der Besucher ist zugleich Spieler und erkundet dieses reiche und ausgesprochen bunte Kulturerbe auf ebenso originelle wie amüsante Weise. Die Ausstellung präsentiert die eigene Sammlung an Metallstab-Marionetten, Handpuppen, Schattenfiguren und Faden-Marionetten, doch auch Exponate anderer Museen, wie des Gadagne in Lyon, des Centre de la Marionnette in Tournai, des Musée d'Histoire contemporaine in Paris und des Museum aan de Stroom in Antwerpen…

Praktische Informationen

Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 18.00 Uhr

Montag auf Vereinbarung für Gruppen

Jährliche Schliessung 1/11 und 25/12

Zugänglich für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Kostenlos am ersten Sonntag des Monats

Erwachsene : 5 €

Studenten – Senior : 4 €

Kinder : 3 €

Tickets online : www.ouftitourisme.be

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"Der Garten des Paradoxons - Ein Blick auf den 'Cirque Divers' in Lüttich" - 17/02 - 16/08/2018

Poster der Austelleung "Der Garten des Paradoxons"

Die Provinz Lüttich ist heute Bewahrer des Erbes des "Cirque Divers", seiner Kollektion und seiner Archive. In den 80er und 90er Jahren war der "Cirque Divers" ein Ort der kulturellen und künstlerischen Schöpfung, der im Viertel Outremeuse (En Roture) – Herz der Lütticher Geschichte - beheimatet war. Er war zugleich ein Café, eine Galerie, der Herausgeber einer Zeitung, ein Konzertsaal und konnte so über die Jahre hunderte von Künstlern, Musikern, Journalisten oder Aktivisten empfangen.

Ein Katalog, herausgebracht von Yellow Now, wird die Ausstellung begleiten.

Entstanden 1977 und endgültig gestorben 1999 war der "Cirque Divers" ein Ort des Paradoxons und der universellen Lüge. Er war offen, aktivistisch, experimentell und übte Protest. Der "Cirque Divers" war eine einmalige Erfahrung im Bereich der Kunst und der Kultur oder der Anti-Kultur, ein wundervolles und fröhliches Charivari, turbulent und unangebracht und natürlich immer "D'une Certaine Gaieté" (wörtlich "mit einem gewissen Witz"). Der Ausdruck ist auch der Name des Vereins, der sich als Erbe des "Cirque Divers" ansieht.)

Aus dem Wunsch heraus alles zu Theater zu machen und, im Sinn des Situationismus, all unsere Alltagsgesten bis ins kleinste Detail zu "spektakularisieren", war er in seiner Art Fluxus und hat den Bereich der Leistung investiert, einen "Paniksinn" adoptiert, einen sehr pataphysischen Styl gepflegt und die kleine Kunst auf große Art beworben. Der Trichter des "Cirque Divers" hat die aktuellen Ideen absorbiert, konzentriert und debattiert. Er hat die Handlungsrahmen multipliziert und alle Mächte angespornt. War er auch ein wahres "hydropathisches" Kabarett, wo man bis zu hundert verschiedene Biere servierte, festlich und verrückt, so war er doch auch dazu bemüht, Werke in den verschiedensten Bereichen zu erschaffen (bildende Kunst, Musik, Theater, Literatur und Poesie) und sich dem Prinzip der lebenslangen Bildung anzuschließen, was seine Haltung auf sehr eigentümliche Art dekliniert.

Ausgestellt werden u. a.:

Pierre Alechinsky - Michel Antaki - Laurie Anderson - Fernando Arrabal - Glen Baxter - Silvana Belletti - BEN Vautier - Jan Bucquoy - Jacques Charlier - Hervé Di Rosa - Robert Filliou - Sophie Langohr - Jacques Lennep - Jacques Lizène - Capitaine Lonchamps - Marcel Mariën - Benjamin Monti - ORLAN - Pol Pierart - André Stas - Lydia Schouten - Daniel Spoerri - Roland Topor - Geneviève Van der Wielen - Denyse Willem - Marie Zolamian

Praktische Informationen

Ausstellungsort

Musée de la Vie Wallonne (Lüttich) - Cour des Mineurs - B-4000 Lüttich – Tel. +32(0)04 279 20 31

Kurator der Ausstellung: Jean-Michel Botquin info@nadjavilenne.com

Koordinatorin der Ausstellung: Caroline Coste - caroline.coste@provincedeliege.be

Kontaktpersonen (Presse)

  • Hélène van den Wildenberg - CaracasCOM

www.caracascom.com, info@caracascom.com

T +32 (0)2 560 21 22 - MOBIL +32 (0)495 22 07 92

  • France LEFEBVRE, Kommunikationsverantwortliche, Kulturdienst der Provinz Lüttich, france.lefebvre@provincedeliege.be – Tel.+32(0)4 232 87 22 – MOBIL+32(0)475 94 92 80
  • Quentin HEYLEN, Presseattaché von Paul-Émile MOTTARD, Provinzialabgeordneter – Vorsitzender - quentin.heylen@provincedeliege.be – Tel.+32(0)4 237 97 05–MOBIL+32(0)474 65 09 83



Guiding tour (Reservierungen)

ART&FACT

Place du 20-Août, 7

B-4000 Liège

T +32 (0)4 366 56 04

http://www.artfact.ulg.ac.be