Pressemitteilung des Ständigen
Ausschusses des Provinzialrates von Lüttich
(9 Seiten)
Sitzung vom Donnerstag, dem 21. Juni 2001
Ihm Rahmen der Abteilung Unterricht, hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag des Ständigen Abgeordneten, Herrn André GILLES, folgende Punkte gutgeheißen:
Positive
Diskriminierung: die Polytechnische Schule und das I.P.E.S. von Seraing, die
Polytechnische Schule und das I.P.E.S. von Herstal sowie das I.P.E.S. von
Verviers fördern, mit Unterstützung der Französischen Gemeinschaft, kulturelle
Aktivitäten.
Die
Französische Gemeinschaft hat im März letzten Jahres einen Projektaufruf
gestartet der kulturelle Aktivitäten in den Schul-anstalten, die im Rahmen der
positiven Diskriminierung eingegliedert wurden, sowohl in den Grundschulen als
auch in den Sekundar-schulen zu fördern. 5 Provinzialunterrichtsanstalten sind
davon betroffen und zwar die Polytechnische Schule und das I.PE.S. von Seraing, die Polytechnische Schule und
das I.P.E.S. von Herstal sowie das I.P.E.S. von Verviers. Der Ständige Ausschuß
hat die Projekte dieser Anstalten,
die in Zusammenarbeit mit den kulturellen Diensten der Provinz Lüttich
erarbeitet wurden,
gutgeheißen.
Schaffung und Eröffnung von Spezialisierungsabteilungen und
-studien in den Hochschulen der Provinz Lüttich im September 2001
Für
das akademische Schuljahr 2001 – 2002 schlagen die Hochschulen der Provinz
Lüttich folgende neue Abteilungen vor:
-
die
Hochschule Rennequin Sualem, ein Graduat in Infographiktechnik
- die Hochschule André
Vésale, ein 4. Spezialisierungsjahr in Sporternährung
-
die
Hochschule Léon-Eli-Troclet, ein Graduat in e-business und ein 4.
Spezialisierungsjahr in Sozialverwaltung
Im Rahmen der Abteilung Fortbildung, hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag des Ständigen Abgeordneten, Herrn André GILLES, folgende Punkte gutgeheißen:
Teilnahme
des Provinzialen Fortbildungsinstitutes der Bediensteten im öffentlichen Dienst
an der Messe FOREFA, den 7. und 8. September
Am 7. und 8. September 2001 findet im „Coeur Saint Lambert“ die 5. Auflage des „Forum de l’Education et de la Formation des Adultes“ (FOREFA) (Ausbildung und Weiterbildung für Erwachsene) statt. Die Organisatoren der Messe möchten der Öffentlichkeit die Gelegenheit bieten nicht nur neue Berufe zu entdecken sondern auch die Berufe, die in Vergessenheit geraten sind aber immer noch arbeitsplatzfördernd sind so wie die Ausbildungen die zu diesen Berufen führen. Aktive Akteure der gesamten Provinz Lüttich nehmen daran teil. In seinen Bemühungen die verschiedenen Möglichkeiten vorzustellen, die das Provinziale Unterrichtswesen der Provinz Lüttich bietet, wird das Provinziale Institut für Ausbildung für Bedienstete im öffentlichen Dienst am 7. und 8. September an der FOREFA teilnehmen.
Teilnahme
der Provinzialen Unterrichtsanstalten am Euregio-PROQUA Interregprogramm 2000 –
20006
Im
Rahmen der Gemeinschaftsinitiativen INTERREG I und II, hat die Euregio
Maas-Rhein verschiedene Pilotprojekte, Studien und Schaffung von Netzen
unterstützt um die Zusammenarbeit im Rahmen der Berufsausbildung und der allgemeinen
Fortbildung zu fördern und anzuspornen. Der Proqua-Stab wurde gegründet um
diese Aktionen zu koordinieren.
Dieser Stab hat den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt der Euregio Maas-Rhein analysiert und die konkreten Bedürfnisse in den europäischen Grenzregionen an Zusatzzuständigkeiten in Sachen Berufsbildung herauskristallisiert. Ausgehend davon hat der Proqua-Stab eine Strategie entwickelt mit dem Ziel die euregionalen Kompetenzen langzeitig in den Berufsausbildungs- und Weiterausbildungssysteme der Euregio Maas-Rhein einzubauen.
Anhand dieser Analyse hat der Vorstand der Euregio Maas-Rhein am 13. Dezember 2000 die Strategie der euregionalen Schwerpunkte im Bereich der Ausbildung und des Arbeitsmarktes festgelegt.
Dies betrifft die Bereiche sprachliche- und interkulturelle Kenntnisse, spezifische Berufsausbildungen sowie Informationen in den Bereichen Fiskalität, Arbeitsmarkt, Tarife, Ausbildungsmöglichkeiten, Krankenkassen, Arbeitslosenunterstützung und Weiterbildungs-angebote.
In diesem Rahmen hat der Ständige Ausschuß der Mitarbeit der Unterrichtsanstalten des Provinzialschulwesens an den in dem Proquo –Stab entwickelten Aktionen zugestimmt.
Auf Vorschlag von Herrn Georges PIRE, Ständiger Abgeordneter, hat der Ständige Ausschuß die Unterstützung der Provinz Lüttich in folgenden Dossiers für insgesamt 35 Millionen Franken gebilligt:
- erste Phase der
Umbauarbeiten am Gebäude für Schweißtechniken der Polytechnischen Schule von
Huy;
- Renovierung der
Schweißerwerkstatt der polytechnischen Schule von Huy;
- Anbau am Gebäude des
provinzialen Jugenddienstes;
- Umbau der Zimmer und
Erneuerung der Fensterrahmen des Internats der provinzialen Sekundarschule von
Seraing;
- Renovierung der
Decke des Cybermedia-Raumes der polytechnischen Schule von Seraing;
- Erneuerung der
Fenster des provinzialen Instituts für Fortbildung von Verviers;
- Bau eines Gebäudeteils an der provinzialen Agronomieschule von La Reid (hauptsächlich Erweiterung des Gebäudes „Bloc Jardin“).
Lontzen: Teilnahme der technischen Dienste der Provinz am Bau eines Vereinshauses in Walhorn.
Zudem hat der Ständige Ausschuß genehmigt, daß die technischen Dienste der Provinz der Gemeinde der Gemeinde Lontzen bei der Planung für den Bau eines Vereinshauses in Lontzen hilft.
Auf Vorschlag des Ständigen Abgeordneten, Herrn Gaston GERARD, hat der Ständige Ausschuß folgenden Punkt gutgeheißen.
Juli
2001, Organisation eines „Tages der offenen Tür“ im Bauernhof Saint-Remacle in
Theux.
Auf Basis der Förderung der belgischen Blau-Weißen Rinderrasse organisiert der provinziale CETA von Franchimont im Juli 2001 einen „Tag der offenen Tür“. In seinen Bemühungen die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte der Provinz Lüttich in den Vordergrund zu stellen und die verschiedenen Aktionen dieses Sektors bekannt zu machen hat der Ständige Ausschuß beschlossen, zur Organisation dieses „Tages der offenen Tür“ einen Zuschuß von 30.000,- F zu gewähren.
Im Rahmen der Abteilung Sport hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Gaston GERARD, Ständiger Abgeordneter, sein Einverständnis zu folgenden Initiativen gegeben.
Internationales
Reitturnier von Lüttich: Die Sendung „Cheval Magazine“ der RTBF-Lüttich stellt
mehrere Reportagen über die Trophée des
Manèges der Provinz Lüttich zusammen und eine Sondersendung „Cheval
passion“ auf RTL-TVI wird dem 9. Reitturnier gewidmet.
Für die Ausgabe 2001 der „Trophée des Manèges“ der Provinz Lüttich (Meisterschaft der Reitschulen der Provinz Lüttich) die auf Initiative des Ständigen Ausschusses in seinen Bemühungen die Aktivitäten des Reitsports zu fördern, organisiert wird, plant das RTBF-Zentrum auch dieses Jahr wieder 4 Reportagen über die Vorentscheidungen zu erstellen und in zweimonatlichen Sendungen „Cheval Magazine„ auszustrahlen; eine fünfte Reportage wird der Finale der Tropheeverleihung gewidmet, die während der Internationalen Messe von Lüttich im Rahmen des Internationalen Reitturniers stattfindet. Außerdem erstellt die Gesellschaft Calino Distribution eine 25minütige Reportage für die Sendung „ Cheval Passion“, die der Trophée des Manèges der Provinz Lüttich sowie des großen Preises von Lüttich gewidmet ist und auf RTL-TVI ausgestrahlt wird.
Im Rahmen des Trophée des Manèges de la Province de Liège (Meisterschaft
der Reitschulen der Provinz Lüttich) organisiert die VoE „Le Harras de Shannon“ am 7. und 8. Juli
2001 ein Reitturnier in Crisnée
Am 7. und 8. Juli 2001 organisiert die VoE „Le Harras de Shannon“ ein Reitturnier in Crisnée, das im Wettberwerbsprogramm für die Meisterschaft der Reitschulen der Provinz Lüttich aufgenommen worden ist. Diese Meisterschaft ist vor einigen Jahren auf Initiative des Ständigen Ausschusses, der somit die verschiedenen in Zusammenarbeit zwischen Groupement équestre de la Province de Liège (Reitverband der Provinz Lüttich) und Sportdienst der Provinz organisierten Turniere unterstützt, geschaffen wurden.
Auf Vorschlag von Herrn Gaston GERARD, Ständiger Abgeordneter, hat der Ständige Ausschuß folgenden Punkt gebilligt:
Die Provinz Lüttich unterstützt das internationale Forschungs- und Informationsgremium für öffentliche, soziale und kooperative Wirtschaft (IFIG) [(CIRIEC) Centre international de recherches et d’information sur l’économie publique, sociale et coopérative]
Das IFIG ist ein internationales Gremium, das mit seinen ökonomischen und sozialen Analysen öffentliche Einrichtungen und Regierungen bei ihren Entscheidungen wegweisend hilft. Die belgische Abteilung hat an verschiedenen Untersuchungen wie Modernisierung der öffentlichen Dienste, Matthäus-Effekt in der Wohnungspolitik in der Wallonischen Region, Lösung der Überbelastung der Autobahnen, soziale Klauseln in öffentlichen Aufträgen oder noch Verbesserung der Verfahren und Methoden, die für die Revision der Sektorenpläne nötig sind (z.B. im Falle des Lütticher Flughafens), teilgenommen.
Das IFIG arbeitet in direktem Einvernehmen mit den verschiedenen belgischen Universitäten und mit Frau Fabienne Fecher, Dozentin, als wissenschaftliche Direktorin, und Herrn Henry-Jean Gathon, Dozent, als Forschungsleiter im Bereich Transportwirtschaft, spielt die Universität Lüttich in der belgischen Abteilung eine führende Rolle.
Der Ständige Ausschuß hat seinen IFIG-Beitrag in Höhe von 35.000 F erneuert.
Im Rahmen seiner Kulturpolitik hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Paul-Emile MOTTARD, Ständiger Abgeordneter, sein Einverstädnis zu folgenden Punkten gegeben:
Die Provinz Lüttich unterstützt das Zentrum für freie Ausdrucksformen und Kreativität in Strafanstalten
Die VoE für freie Ausdrucksformen und Kreativität in Strafanstalten, die auf Initiative einer Gruppe von über 20 Personen am 1. Juni 1998 gegründet worden ist, hat sich zum Ziel gesetzt das Ausdruckspotenzial inhaftierter Personen zu fördern, wobei insbesondere das soziokulturelle Herkunftsmilieu, deren praktische Lebensbedingungen die persönliche Entfaltung gestört haben, berücksichtigt wird.
Die VoE, die dem laïzistischen Aktionszentrum der Provinz Lüttich angehört, ist 1999 für ihr Theaterprojekt „Huy Beach“ und 2000 für ihr Projekt daraus eine Videokassette herzustellen von der König-Balduin-Stiftung nominiert worden. Unter der Leitung des Regisseurs Pierre Dorzée und dank der technischen Unterstützung des GSARA von Lüttich und der Koordinierung von Jos Orenbuch ist der Video-Film „Huy Beach“ am 5. Oktober 2000 bei der Eröffnung des internationalen Theaterfestivals FITA vorgestellt worden. Die VoE beabsichtigt, eine Vorstellung ihrer Video samt anschließender Diskussion zu organisieren.
Der Ständige Ausschuß, der den in diesem Bereich von der VoE für freie Ausdrucksformen und Kreativität in Strafanstalten entwickelte Bürgersinn fördern möchte, hat beschlossen der VoE einen Zuschuß für die Organisation dieser Veranstaltung zu gewähren.
Der Ständige Ausschuß gewährt einen Zuschuß von 150.000 F für die Ausgabe einer CD mit Interpretationen von Line Adam, dem Ensemble Titanic, Antoine Acquisto, der Gruppe Viridel und von Jean-Pierre Rorive.
Folgende 5 Gruppen bzw. Künstler erhalten 150.000 F für die Ausgabe eine CD:
das Ensemble Titanic: In seiner 2. CD bringt dieses Septett Stücke Lütticher Komponisten der „Belle Epoque“, die in den Brasserien und Kinos von Lüttich in den dreißiger Jahren gespielt wurden.
Line Adam: Diese junge Flötistin und Pianistin spielt in Begleitung mehrerer Musiker eigene Kompositionen, die als Filmmusik dienen könnten.
Antoine Acquisto: Dieser begabte Trompetist spielt ausschließlich Werke des 20. Jahrhunderts für Trompete und Orgelwerk.
Viridel: Dieses Ensemble von 4 Musikern stellt in seiner CD eigene Kompositionen und traditionelle europäische Musik vor. Harmonisch und ungewöhnlich werden somit Cello, Dudelsack, Vibrafon usw. gemischt.
Jean-Pierre Rorive: Mit Pierre Mathot an der Orgel spielt dieser Saxophonist alt wallonische Weisen und zeitgenössische Stücke.
Die Provinz Lüttich hat mehrere CDs dieser Künstler erworben.
St.
Vith : Eine finanzielle Hilfe von 75.000 Franken der Provinz Lüttich für die
Veranstaltung des 14. Internationalen TheaterFestes der Deutschsprachigen
Gemeinschaft
Vom
16. bis 21. Oktober findet das 14. TheaterFest der Deutschsprachigen
Gemeinschaft in St. Vith statt.
In
den vorangegangenen Jahren wurde das Internationale TheaterFest von der V.o.E.
Volksbildungswerk St. Vith in
Zusammenarbeit mit AGORA, dem Theater der Deutschsprachigen Gemeinschaft
veranstaltet. Dieses Jahr ist die
V.o.E. TheaterFest eigens für die Planung und Durchführung des Festivals
verantwortlich. Ziel der V.o.E. Theaterfest ist, dieses seit 1986 fest in das
Kulturleben der Deutschsprachigen Gemeinschaft integrierte Festival für die
hiesige Bevölkerung und die Menschen der angrenzenden Regionen zu erhalten.
Gleichzeitig soll damit die Möglichkeit der künstlerischen Begegnung und des
Austausches zwischen belgischen Künstlern und Künstlern anderer Länder nicht
nur gewährleistet werden, sondern sogar noch intensiviert und entsprechend den
Möglichkeiten noch ausgebaut werden. Unter den Teilnehmern sind Gruppen aus
Belgien, Deutschland, Rußland, Österreich und Frankreich.
Alle
Aufführungen sind für ein breites Publikum bestimmt da sie sich an Zuschauer
jeden Alters richten, die ein gemeinsames Interesse haben: das Theater.
Der
Ständige Ausschuß ist darin bemüht konkrete Anwendungen des 1999
unterzeichneten Abkommens mit der Deutschsprachigen
Gemeinschaft
zu verwirklichen und so, in diesem Falle,
kulturelle Aktivitäten zu unterstützen. Der Ständige Ausschuß hat
beschlossen, einen Zuschuß in Höhe von 75.000 Franken zu gewähren.
Der Ständige Ausschuß gewährt dem Kulturzentrum von
Welkenraedt einen Zuschuß in Höhe von 50.000 Franken zur Veranstaltung des 6.
Kulturfestivals für Kinder der Euregio
Das
Kulturzentrum Welkenraedt „KUMULUS“ (Maastricht) veranstaltet in Zusammenarbeit
mit dem Kulturhaus Barokfabriek Aachen und dem euregionalen Jugend- und
Freizeitzentrum seit 5 Jahren im Rahmen der Aktivitäten der Euregio ein
Kulturfestival für Schüler aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland
genannt „Unterschiede fördern die Kreativität“.
Ziel
des Festivals besteht darin den Kindern zu zeigen, daß nur die Kenntnisse einer
oder sogar mehrerer Fremdsprachen
in der heutigen Zeit eine Kommunikation ermöglichen. Die Unterschiede
miterleben und akzeptieren heißt auch Hemmschwellen, u.a. sprachliche, zu
überwinden.
Thema
dieses 6. Kulturfestivals für Kinder ist die Sage des Landes von Franchimont.
Somit ist eine Besichtigung des Schlosses von Franchimont vorgesehen, die auf
die Märchenlegende „La Légende du vert bouc“ beruht.
150
Kinder aus den verschiedenen Regionen der Euregio Maas-Rhein treffen sich vom 24. bis 27. September 2000,
wie im vergangenen Jahr, gemeinsam in verschiedenen Ateliers (Kostüme, Tanz,
Pantomime, Urbanismus, futuristische Möbel, Verkehrsmittel im Jahre 3000,
Theater usw.) rund um das Thema „Es leben die Unterschiede – auf dem Wege zum
Jahre 3000“. Im vorigen Jahr fand die Abschlußveranstaltung in Form einer
Aufführung in Aachen statt.
Der
Ständige Ausschuß hat beschlossen den Veranstaltern des 6. Kulturfestivals für
Kinder einen Zuschuß in Höhe von 50.000 Franken zu gewähren und dies da der
Provinzialrat bemüht ist, im Rahmen der Euregio Maas-Rhein die Initiativen zu
fördern die den Austausch und vor allem den sprachlichen Austausch zwischen den
Partnern betreffen, d.h. die Provinz Lüttich, die Provinzen Belgisch und
Niederländisch Limburg, die Deutschsprachige Gemeinschaft und die Regio Aachen.
Der Ständige Ausschuß gewährt der V.o.E. Beach Events für das
Straßenfestival in Esneux einen Zuschuß
Vom
28. Juni bis 1. Juli 2001 feiern die „Beach Day“ ihren 11. Geburtstag. In den
letzten Jahren ist es der V.o.E. Beach Events gelungen aus diesem
Beach-Volley-Turnier ein sportliches Ereignis auf 30 Volleyballplätzen zu gestalten, ein Fitneßprogramm,
ein Sandballturnier, Jogging, zwei Themenabende, ein „Planet für Kinder“ und ein
Beach-Dorf.
Dieses einmalige Erlebnis in Europa versammelt über 2000 Teilnehmer und nicht weniger als 16.000 Zuschauer auf einem Gelände von 40 m2. Diese Veranstaltung findet mit der Unterstützung des Sportdienstes der Provinz Lüttich statt.
Seit letztem Jahr veranstaltet die V.o.E. ebenfalls ein Straßentheaterfestival das großen Anklang bei den Zuschauern fand. 12 Künstler wurden eingeladen anläßlich der Beach Days in Esneux aufzutreten, am Samstag, den 30. Juni und Sonntag, den 1. Juli. Der Ständige Ausschuß hat beschlossen, das Straßentheaterfestival zu unterstützen.
Der
Ständige Ausschuß gewährt der V.o. „Château d’Oupeye“ eine finanzielle
Unterstützung für die 3. Biennale der Gemäldeskulpturen
Das Kulturamt von Oupeye und die V.o.E. „Château d’Oupeye“ schlagen
vor, die 3. Biennale der Gemäldeskulpturen „Belgica Sculptura“ auf dem herrlichen Gelände des Schlosses
von Oupeye vom 16. September bis 14. Oktober zu veranstalten. Ziel dieser
Veranstaltung seit 1997 ist es die zeitgenössische Kunstgemälde-skulpturen zu
beheimaten um sie jedem zugänglich zu machen. In diesem Jahr empfängt diese
Biennale Artisten aus der Wallonie, Flandern, den Niederlanden und
Nordfrankreich.
Im Park und im Hofe des Schlosses von Oupeye werden über Hundert
Kunstwerke ausgestellt. Die Eröffnung findet statt am Samstag, den 15.
September um 16.00 Uhr und die Ausstellung ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
zu sehen. Geführte Besichtigungen werden von der V.o.E. Art & Fact für
Kinder und Jugendliche organisiert. Der Ständige Ausschuß hat beschlossen diese
Veranstaltung finanziell zu unterstützen.
Der Ständige Ausschuß beschließt die Schließung des Saales des Cirque des Variétés in Lüttich
In seiner Sitzung vom 22. März 2001 hat der Ständige Ausschuß des Provinzialrates von Lüttich über die Einsprüche beraten, die gegen den Beschluß eingereicht worden sind, mit dem das Bürgermeister und Schöffenkollegium der Stadt Lüttich der VoE Ville et Quartier eine befristete Erlaubnis von zwei Jahren für den Betrieb eines Konzertsaales (Cirque des Variétés) in Lüttich, rue sur la Fontaine 1, gegeben hat.
Aufgrund des Gutachtens der Abteilung für Prävention und Genehmigungen des Ministeriums der Wallonischen Region, laut dem die Beschwerden der Anrainer in bezug auf die öffentliche Sauberkeit und die Sicherheit in Gebäuden, zu denen die Öffentlichkeit Zugang hat, begründet sind; um in Sachkenntnis entscheiden zu können, hat der Ständige Ausschuß zudem die Stadt Lüttich mit Schreiben vom 28. März 2001 aufgefordert, aufgrund der Dringlichkeit – die zugelassene Frist ist zur Hälfte abgelaufen – einen Lagebericht über den Sachverhalt im Bereich Brandverhütung und Sauberkeit in der direkten Nachbarschaft zu erstellen.
In seiner Sitzung vom 21 Juni 2001 hat der Ständige Ausschuß die von der Stadt Lüttich am 14. Juni 2001 mitgeteilten Informationen zur Kenntnis genommen. Der Ausschuß stellt fest, daß die mitgeteilten Informationen keineswegs der gestellten Anforderung genügen, d.h. einem Bericht des Feuerwehrdienstes, mit dem belegt wird, daß alle erforderlichen Arbeiten ausgeführt worden sind und keine weiteren Probleme mehr bestehen.
Der Ständige Ausschuß, der als Einspruchskammer zu entscheiden hatte, hat demnach auch beschlossen, den Beschluß des BSK für ungültig zu erklären und die Betriebsgenehmigung für diesen Konzertsaal zu verweigern.