PRESSEMITTEILUNG

 

Provinziales Unterrichtswesen: Verwaltung der Schulgebäude

 

Ende Oktober 2001 haben Lehrer des paramedizinischen Sekundarinstituts von Lüttich den Ständigen Ausschuß auf den desolaten Zustand der angemieteten Räumlichkeiten aufmerksam gemacht und insbesondere die Gretry-Musikakademie. Die Presse berichtete darüber.

 

In seiner Sitzung vom 17. Januar hat der Ständige Ausschuß nach gründlicher Untersuchung die erforderlichen Entscheidungen zur Behebung der von den Schülern und Lehrern zurecht  hervorgehobenen Problemen getroffen.

 

In bezug auf die Räumlichkeiten auf dem Gebiet der Stadt Lüttich müssen folgende Punkte berücksichtigt werden:

 

a)         Ausbau des Hauptgebäudes gelegen am Quai du Barbou, wodurch 2 Hörsäle von 120 bzw. 108 Plätzen, 3 Klassenzimmer von 40 und 1 Klassenzimmer von 24 Plätzen geschaffen wurden,

 

b)        Umzug der Abteilung Facherzieher nach Jemeppe ins neue Campus 2000, dank dem Räumlichkeiten in der Beeckman Straße frei geworden sind,

 

c)         Suche nach kurzfristigen Alternativlösungen wie z.B. rationale Benutzung der Räume, Beendung bestimmter traditionsgemäßer Benutzungen oder gemeinsame Verwaltung der Benutzungsplanung durch die Hoch- und die Sekundarschule, um eine Benutzung der Säle optimaler zu gestalten,

 

d)        in der Berufsschule von Herstal können mindestens 2 Klassenzimmer und 1 Hörsaal benutzt werden,

 

e)         dasselbe gilt für 2 oder 3 Klassenzimmer der Schule am Quai Gloesener.

 

 

 

Daraufhin und aufgrund der Tatsache, daß die Punkte c), d) und e) kein Problem darstellen, hat der Ständige Ausschuß beschlossen:

 

1.        die Graduat-Abteilung Personalmanagement (d.h. 118 StudentInnen auf 3 Jahre verteilt) vom Quai du Barbou in die freigewordenen Räume der Beeckmann Straße (Umzug der auf 4 Jahre verteilten 252 StudentInnen der Abteilung Facherzieher) umzusiedeln,

2.        auf die Teilzeitanmietung der 7 Räume gelegen am Boulevard  de la Constitution der Gretry-Musikakademie, deren desolater Zustand zur Reaktion der Lehrerschaft Ende Oktober geführt hat, zu verzichten,

3.        die Generaldirektion der Provinzialschulen mit der  sofortigen Ausführung dieses Beschlusses zu beauftragen.

 

Der Ständige Ausschuß ist davon überzeugt, daß die Ausführung dieser Maßnahmen dazu führen wird, daß die Schüler- und Lehrerschaft somit ohne zusätzliche Kosten oder sogar preisgünstiger besser untergebracht werden können.

 

Es wird darauf hingewiesen, daß es für die Standorte der Sekundarschule und der Hochschule André Vésale keine Probleme gibt. Der Bau einer neuen Schule in Huy wird jedoch ungeduldig erwartet, da die Abendschule von Huy-Waremme dadurch mehr Platz bekommen wird.

 

 

GEMEINDEHAUSHALT

 

Der Ständige Ausschuß genehmigt den Haushalt 2002 von Oupeye.

 

Im Rahmen seiner Aufsichtspflicht hat der Ständige Ausschuß die Prüfung der Haushalte der 84 Gemeinden der Provinz weitergeführt. In der Sitzung vom Donnerstag, dem 17. Januar, hat der Provinzialausschuß auf Vorschlag von Herrn Gaston GERARD, Ständiger Abgeordneter, den Haushalt 2002 der Gemeinde Oupeye in Höhe von 31.306.809,58 € überprüft und genehmigt.

 

UNTERRICHTSWESEN

 

Im Rahmen seiner Unterrichtspolitik hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn André GILLES, Ständiger Abgeordneter, folgende Punkte bewilligt:

 

-         Barbara Pleyers von Blegny und Sarah Smit von Amay nehmen vom 10. bis 25. Februar 2002 an einem Praktikum über Gesundheitserziehung in dem Dorf Kelle im Senegal teil.

 

Im Rahmen ihrer Endarbeit werden die 22jährige Barbara Pleyers aus Blegny und die 23jährige Sarah Smit aus Amay, Krankenpflegeschülerinnen des 4. Jahres, Spezialisierung in der Kinderkrankenpflege der provinzialen Hochschule André Vesale, zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Chantal Therasse vom 10. bis 25. Februar im Senegal verbleiben und dort die Kinder des kleinen Dorfes Kelle betreuen.

 

Ziel dieses Aufenthaltes ist einen nützlichen Beitrag zur Gesundheitspflege dieser Bevölkerung zu leisten durch Erarbeitung eines Erziehungsprogramms basierend auf die körperliche und ernährungsbezogene Hygiene sowie die Einführung eines „Relais Gesundheit“ in der Schule von Kelle. Konkret bedeutet dies, daß sie in Anwendung der erlernten Materie in den Bereichen Gesundheitserziehung und Gesundheitswesen die Toleranz in den Werten des Lebens übermitteln werden. Diese außergewöhnliche Initiative entspricht den Perspektiven der Öffnung der Hochschule auf die Welt der Gesundheit. Mit Enthusiasmus werden die Schüler und ihre Lehrerin eine Seite des Berufs der Krankenpflegerin mit Spezialisierung in Kinderkrankenpflege entwickeln und die Qualität der Ausbildung und der Spezialisierung des provinzialen Unterrichtswesens unter Beweis stellen.

 

 

Die Studenten des 3. Jahres der Logopädie der Hochschule André Vésale werden vom 10. bis 14. März 2002 mehrere Schulanstalten und Krankenhäuser der Pariser Region besichtigen.

 

Die Studenten der Abteilung „Graduierte Krankenpfleger mit Spezialisierung in der Logopädie“ der provinzialen Hochschule André Vésale und 3 ihrer Professoren, Frau Desneux, Frau Robert und Frau Ruwet nehmen vom 10. bis 14. März an einer Reise nach Paris teil.

 

Die Studenten besichtigen verschiedene Spitzenkrankenhäuser und Dienste, darunter die Tagesklinik, das G. Vacola-Zentrum für gehörlose und behinderte Kinder, das Henri Rousselle-Zentrum bestens bekannt in der Wiedererlernung des logischen mathematischen Denkens, das Nationalinstitut für junge Blinde.

 

Dieser Austausch fördert die Integration der Schüler und der Professoren unter den französischen Forschern und bietet den Schülern die Möglichkeit, ihre praktischen Kenntnisse der beruflichen Ausbildung zu steigern.

 

Partnerschaft zwischen dem provinzialen Sekundarinstitut von Verviers und dem Krankenhauszentrum „La Tourelle“ in Verviers

 

Die Schüler des 6. Jahres der Abteilung „Schönheitspflege“, „Frisör“, „Sozialwissenschaften“ des IPES von Verviers werden am Wochenende des 26. und 27. Januar 2002 ihr praktisches Können  zugunsten der Patienten der Gastroplastie beweisen.

Dies ist für die Studenten ein originelles Experiment in der Krankenhauswelt sowie eine praktische Anwendung ihres Erlernten. Die Studenten sind verantwortlich für den Empfang, die Haut- und Haarpflege. Vorbereitungskurse wurden von dem Krankenhauspersonal erteilt und die verantwortlichen Lehrer der „positiven Diskriminierung“ unterstützen die Lehrer bei der Umsetzung des Projektes.

 

Die Studenten des Institut français der Universität von Minsk führen in der Agora der Hochschule Léon Eli Troclet das Stück „Ce fou de Platonov“ von Anton Tchekhov auf.

 

Am 22. Januar empfängt die provinziale Hochschule in der Agora des Institutes in Jemeppe eine Gruppe Studenten des Institut français der Universität von Minsk in Weißrußland, die ein Theaterstück von Anton Tchekhov aufführen „Ce fou de Pltonov“. Der Erlös dieser Veranstaltung geht an die Opfer von Tchernobyl.

 

Die Aufführungen finden statt um 14.30 Uhr für die Studenten und um 20 Uhr für das Lehrpersonal und auswärtige Studenten und Mitarbeiter des Instituts. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Seraing statt.

 

Molière, une vie passionnante“ interpretiert von dem Theater „Gai Savoir“ im I.P.E.S. von Seraing, am 23. Januar 2002 und im I.P.E.S. von Hespengau am 7. März 2002

 

Das IPES von Seraing und das provinziale Institut von Hespengau haben beschlossen, die literarische Kultur der Studenten zu fördern. Aus diesem Grunde bieten beide Institute, in Zusammenarbeit mit dem Theater Gai Savoir, dessen Ziel es ist, Jugendliche mit der französischen Literatur zu initiieren, ihren Studenten am 23.Januar 2002 um 9 Uhr im Festsaal des Institutes und am 7. März 2002 um 13.15 Uhr die Aufführung „Molière, une vie passionnante“ an. Besonders die Schüler der beruflichen Abteilungen sollen die Möglichkeit bekommen, diesen Aufführungen beizuwohnen. Die Schüler der 1. Stufe des Athenäums Guy Lang von Flémalle nehmen ebenfalls daran teil.

 

Die Schüler der 2. beruflichen Abteilungen leben in der Tat in einem soziokulturellen Umfeld, das ihnen wenig Möglichkeiten bietet, die Welt der französischen Literatur und des Theaters kennen zu lernen. Außerdem ist der Französischkurs ab dem 3. Jahr auf 2 Stunden /Woche reduziert; dies macht es den Lehrern unmöglich, die künstlerischen und kulturellen Aspekte der Sprache zu erörtern, die jedoch für die Entfaltung der Schüler unbedingt erforderlich sind.

 

Die Größe des Saales ermöglicht es, Studenten anderer Sektionen zu empfangen; dies ermöglicht allen Französischlehrern in Zusammenarbeit mit dem Künstler Roland Langevin ein gemeinsames Projekt mit pädagogischer Dimension auf die Beine zu stellen.

 

Hochschule der Provinz Lüttich Léon-Eli Troclet: Empfang einer Studentin der Rockfeller-Schule von Lyon... 

 

Im Rahmen der Zusammenarbeit der provinzialen Hochschule von Lüttich Leon-Eli Troclet und der Rockfeller-Schule von Lyon, gibt der Ständige Ausschuß sein Einverständnis Meliana Mirande, Studentin der Sozialwissenschaften der französischen Schule für ein Praktikum während 4 Monaten in Seraing zu empfangen.

 

         .... Praktiken im Ausland für 2 Studenten der Wirtschaftsabteilung.

 

Im Rahmen des Projektes MEMORANT erteilt der Ständige Ausschuß sein Einverständnis zum Praktikum im Ausland vom 21. Januar bis 3. Mai 20021 von Najate BELHOUAFI in Frankreich und David BOUHON in Rumänien. Beide sind Studenten der Wirtschaftsabteilung der provinzialen Hochschule von Lüttich Léon-Eli Troclet.

 

 

WEITERBILDUNG

 

Im Rahmen der Weiterbildung des provinzialen Unterrichtswesens hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn André GILLES, Ständiger Abgeordneter, folgenden Punkt gutgeheißen:

 

Die Brandschule organisiert einen Weiterbildungskurs in Holzfällen für 83 Feuerwehrmänner aus Hannut, Malmedy, Pepinster und Waremme

 

Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz des Menschen und der Güter sind die Feuerwehrleute immer wieder gefordert, Bäume zu fällen. Die meisten unter ihnen besitzen jedoch nicht die nötige Ausbildung dazu und kennen die gesetzlichen Bestimmungen in diesem Bereich nicht.

Aus diesem Grunde organisiert die vom Ausbildungsinstitut für Bedienstete im öffentlichen Dienst abhängige Brandschule eine Weiterbildungsausbildung von 9 Stunden, welche die Gesetzgebung, die angewandte Technik und Übungen vor Ort in diesem Bereich umfaßt.

 

84 Kandidaten aus Flémalle, Hannut, Limbourg, Malmedy, Pepinster, Plombières, Theux, Weismes, Waremme, Andenne, Florennes und Gembloux, 4 Gruppen an die  20 Personen aufgeteilt, folgen dieser Ausbildung in den Räumlichkeiten der Feuerwehr von Hannut, Malmedy, Pepinster und Waremme; die praktischen Kurse finden in nahegelegene Orte der 4 erwähnten Zentren statt.

 

 

 

 

Unterzeichnung mehrerer Konventionen mit dem Arbeitsamt....

 

 

-         .... für eine Einführung in Gartenanbauausabildung mit dem IPES von Verviers

 

In unserer Region ist der Gartenanbau vielerorts in seiner Entwicklung gehemmt durch ein Manko an Kenntnissen der Bodenbeschaffenheit. Dieser Sektor zählt somit zahlreiche enttäuschte Personen mit negativen Erfahrungen. Einer der Gründe dieser Niederlagen besteht darin, daß die Unternehmen nicht genügend Zeit haben, das eingestellte Personal zu schulen.

 

In diesem Sinne hat das IPES von Verviers (Handelsabteilung) ein Abkommen mit dem Arbeitsamt unterzeichnet betreffend die Gartenanbauausbildung. Diese Ausbildung ermöglicht dem Studenten, die notwendigen Elementarkenntnisse zu erwerben zum Erhalt der grünen Flächen, der Naturreservate, der Sport- und Freizeitanlagen,  zum Beschneiden der Sträucher und Bäume. Außerdem fördert diese Ausbildung

den Organisationsgeist, den Respekt der Normen und der Hygiene des Studenten.

 

Sie gewährt dem Auszubildenden ebenfalls einen Blick in die Berufswelt, ermöglicht ihm seine Persönlichkeit zu entwickeln und ein persönliches berufliches Ausbildungsprojekt durchzuführen.

 

-... für das Erlernen der französischen Sprache mit dem IPEPS von Herstal (technische Orientierung)

 

Um Schwierigkeiten in der beruflichen Eingliederung zu vermeiden, wurde  ein Abkommen zwischen dem Arbeitsamt und dem IPEPS von Herstal  unterzeichnet für eine Weiterbildung zum Erlernen der Grundkenntnisse der französischen Sprache für Anfänger. Diese Ausbildung findet  im IPEPS vom 04.01.02 bis 30.06.02 statt.

 

 

 

WEGIMONT

 

Im Rahmen der Veranstaltungen in der Provinzialdomäne von Wégimont hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Joseph Moxhet, Ständiger Abgeordneter, folgenden Punkt genehmigt:

 

Tag der Ersthelfer-Benjamine am 14. März 2002 in der Provinzialdomäne von Wégimont

 

Der Provinzialverband des belgischen Roten Kreuzes organisiert am 14. Mai 2002 in der Provinzialdomäne von Wégimont die 3. Ausgabe des Tages der Ersthelfer-Benjamine, d.h. der Schüler der 5. und 6. Volksschuljahre, die in ihren jeweiligen Schulen an einer Einführung in Erste Hilfe teilnehmen. Die Ausgaben 2000 und 2001 haben gezeigt, daß eine derartige Veranstaltung, deren pädagogischen Ziele vollends erreicht wurden, begründet ist. Dabei wird für die verschiedenen Schulklassen eine Fußgänger-Rallye durch die Domäne mit 10 ludischen und pädagogischen Wettbewerben organisiert. Der Provinzialverband des Roten Kreuzes rahmt die Benjamine ein und übernimmt dabei sämtliche entstehenden Kosten.

 

ARBEITEN

 

Im Rahmen seiner Aufsichtsaufgaben hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Georges Pire, Ständiger Abgeordneter, folgende Dossiers des Dreijahresprogramms 2001-2003, die von der Wallonischen Region bezuschußt werden, genehmigt:

 

BÜLLINGEN: Bau von Bürgersteigen an verschiedenen Stellen in der Gemeinde,

VERVIERS: Bau des Abwasser-Sammlers „Thier de Hodimont“ in Verviers.

 

GESUNDHEIT

 

Im Rahmen seiner Gesundheitspolitik hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Georges Pire, Ständiger Abgeordneter, folgende Punkte genehmigt:

 

Reisemedizin: Zusammenarbeit zwischen dem Malvoz-Institut und dem Klinikum der Citadelle

 

Das Malvoz-Institut hat den Wunsch geäußert, mit dem Klinikum der Citadelle im Bereich Reisemedizin zusammen zu arbeiten. Das System für die Konsultierungen könnte bereits im März operativ sein. Aufgrund des Abkommens zwischen der Provinz Lüttich und dem Ministerium für öffentliche Gesundheit und Umwelt ist das Malvoz-Institut jedoch allein zuständig für Gelbsucht-Impfungen.

 

Diese von Dr. Fire, Dr. Lecrenier, Dr. Masset und Dr. Barbous geförderte Zusammenarbeit bezieht sich einerseits auf den Aufbau eines Web-Sites mit allen erforderlichen gesundheitsrelevanten Auskünften für Reisende. Mit diesem Site würden nebenbei die Aktionen der Provinz Lüttich im Bereich Präventivmedizin hervorgehoben. Andererseits könnten infolge dieser Zusammenarbeit Sprechstunden für Präventiv- und Heilmedizin in der Klinik Ste-Rosalie in Lüttich einen Vormittag pro Woche zu Stande kommen. Mit diesem System wäre die Behandlung der Patienten vor und nach ihrer Reise effizienter.

Diese Zusammenarbeit mit dem Malvoz-Institut ist nicht beschränkt und könnte auf weitere interessierte Einrichtungen ausgedehnt werden.

 

LANDWIRTSCHAFT

 

Im Rahmen seiner Agrarpolitik hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Gaston Gérard, Ständiger Abgeordneter, folgenden Punkt gebilligt:

 

Internationale Tagung über Milchproduktion am 19. Januar 2002

 

Seit 1985 organisieren der Viehzüchterverband und der Bauernverband der Region Ourthe-Amblève jedes Jahr eine Tagung über verschiedene für die Landwirtschaft relevanten Themen. Diese Versammlungen sind immer beliebter und die diesjährige Tagung , die am 19. Januar 2002 stattfindet, befaßt sich mit der Zukunft der Milchproduktion. Experten aus den USA, Kanada, Neuseeland, Australien und Frankreich nehmen daran teil. Der Ständige Ausschuß hat diese für die Ernährungsindustrie wichtige Tagung mit einer Beihilfe von 619,73 € unterstützt.

 

KULTUR

 

Im Rahmen seiner Kulturpolitik hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Paul-Emile Mottard, folgendes Dossiers gebilligt:

 

Studenten der Schule für schöne Künste von Saint-Brieuc werden von der Akademie für schöne Künste von Lüttich empfangen

 

Im Rahmen der Freundschafts- und Kooperationscharta zwischen der Provinz Lüttich und dem Departement des Côtes d’Armor sind vom 14. März bis zum 1. April 2001 Studenten der Akademie für schöne Künste von Lüttich von der Schule für schöne Künste von Saint-Brieuc empfangen worden. Dieses Jahr werden die Abteilung Abendschule der Akademie für schöne Künste von Lüttich und die Vereinigung „Dialogue“ die Studenten der Schule für schöne Künste von Saint-Brieuc empfangen. Der Ständige Ausschuß hat beschlossen, diese Initiative, die im Rahmen der gemeinsam mit dem Conseil général und der Stadt Saint-Brieuc organisierten kulturellen Aktionen stattfinden, zu unterstützen.

 

SOZIALES

 

Im Rahmen seiner Sozialpolitik hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Olivier Hamal, Ständiger Abgeordneter, folgendes Dossier gebilligt:

 

Ausbildung zur „Sensibilisierung für die Problematik der Gewalttätigkeit in der Ehe und für ein Einschreiten bei den Tätern“, die von der VoE Praxis am 21., 22. und 23. Januar 2002 in Lüttich organisiert wird

 

Das Haus für Soziales befürwortet die Aktionen, die im Rahmen der Bekämpfung der körperlichen und sexuellen Gewalttätigkeiten gegen Frauen geführt und im Rahmen des Abkommens mit dem Ministerium für Arbeit und Chancengleichheit gefördert werden. Das Haus für Soziales verfolgt aufmerksam die Ausbildungen, die von der VoE Praxis am 21., 22. und 23. Januar 2002 in der Jugendherberge Georges Simenon in Lüttich organisiert werden. Die Moderatoren sind Jacques BROUE und Clément GUEVREMONT. Die 1985 gegründete VoE Praxis bietet therapeutische Dienstleistungen an Personen, die in der Ehe, Familie oder auf der Arbeit gewalttätig sind.

 

Während dieser 3 Tage werden u.a. folgende Themen angeschnitten: Identifizierung von Gewalttätigkeit, Gewalt und Einfluß; Auswirkungen der Festnahme auf Gewalttäter und Zeugen von Gewalt in der Ehe und Familie sowie Bewertung der Selbstmord- und Ermordungsrisiken.

 

Der Ständige Ausschuß unterstützt diese Veranstaltung mit einem Zuschuß von 1239,50 €.