Pressekommuniqué
des Ständigen Ausschusses
des Provinzialrats von Lüttich
Sitzung vom 5. Juli 2001
SPRIMONT: Der
Ständige Ausschuß erteilt eine bedingte Erlaubnis für die Dauer von 30 Jahren
für den Betrieb einer Legebatterie für 17.500 Hühner
Das BSK von Sprimont hatte am 17. Oktober 2000 eine bedingte Erlaubnis für die Dauer von 30 Jahren für den Betrieb einer Legebatterie für 17.500 Hühner erteilt. Nach Bekanntmachung dieses Beschlusses haben 3 Anrainer Reklamationen eingereicht.
Daraufhin hat das BSK am 21. November 2000 klargestellt, daß es seinen Beschluß beibehält, und sich wundert, daß die Reklamanten die urbanistischen und umweltbezogenen Verfahren verwechselt haben. Die Anrainer haben am 6. Dezember 2000 eine Petition von 187 Seiten im Provinzialpalast abgegeben.
Diese Reklamationen sind von den entsprechenden Diensten der Wallonischen Region bearbeitet worden. Am 29. Dezember 2000 hat die Urbanismusverwaltung des Ministeriums der Wallonischen Region ihr in erster Instanz abgegebenes günstiges Gutachten bestätigt.
Am 8. Mai 2001 hat die Abteilung für Vorbeugung und für die Genehmigungen des Ministeriums der Wallonischen Region ihr günstiges Gutachten ebenfalls bestätigt.
Der Ständige Ausschuß hat auf Vorschlag von Herrn Georges Pire, Ständiger Abgeordneter, und aufgrund des mitgeteilten Berichts samt diesem Gutachten die eingereichten Reklamationen für zulässig, aber für nicht begründet erklärt und den Beschluß des BSK von Sprimont vom 17. Oktober 2000 bestätigt.
BURDINNE: der
Ständige Ausschuß genehmigt die Erhöhung der Kapazität der Schweinemast von
1400 auf 2350 Tieren
Die AG Dock-Moulin, rue Lambert Daxhelet 29 in Marneffe Burdinne, hat einen Antrag auf Erhöhung der Kapazität der Schweinemast von 1400 auf 2350 Tieren eingereicht. Am 30. Januar 2001 hat der Ständige Ausschuß die günstigen Gutachten – mit Ausnahme des Gutachtens der Verwaltungskommission des Naturparks der Burdinale und der Méhaigne - zur Kenntnis genommen.
Am 1. Februar hat der Ausschuß beschlossen, sich nochmals an die Kommission zu wenden. Ferner ist die angrenzende Gemeinde Braives von diesem Problem betroffen, da die anfallende Gülle auf Feldern in Fallais und Fumal ausgefahren werden.
Die Verwaltungskommission des Naturparks der Burdinale und der Méhaigne hat ein ungünstiges Gutachten am 20. Juni 2001 abgegeben. Aufgrund des zusätzlichen Gutachtens der Abteilung für Vorbeugung und für die Genehmigungen des Ministeriums der Wallonischen Region, mit dem den geäußerten Einwenden begegnet wird, hat der Ständige Ausschuß eine auf 30 Jahre befristete Erlaubnis erteilt, unter der Bedingung, daß die Verträge für das Ausfahren der Gülle für mindestens 5 Jahre laufen.
Der Ständige Ausschuß hat folgenden Punkt gutgeheißen :
Der Ständige
Ausschuß gewährt der V.o.E. „Carrefour“ einen Zuschuß in Höhe von 800.000 Fr.
Die V.o.E. „Carrefour“ besteht seit
1996 und beschäftigt sich mit der Organisation der Freizeitgestaltung der
Jugendlichen, insbesondere der Jugendlichen, die die Provinzialschulen der
Provinz Lüttich besuchen. Diese Vereinigung verfügt über Sektionen, die den
verschiedenen Provinzialschulen angegliedert sind. Gemäß den vorherigen Jahren,
wurde die V.o.E. in den verschiedenen Schulen und Internaten vorgestellt, um
Mannschaften für die verschiedenen Aktivitäten zusammenzustellen: Tanz, Tennis,
Volleyball, Badminton, Videofilm, Kino, Theater, Pingpong, Gesellschaftsspiele,
Ausflüge der Internatsschüler (Aqualibi, Eiskunstlaufbahn...).
Die V.o.E. hat ebenfalls die Schirmherrschaft verschiedener Schulreisen in den Ferien übernommen, und dies mit dem Ziel Kunst, Sport und Freizeitgestaltung zu fördern: skifahren-klettern-wandern, kulturelle Besichtigungen und Freizeitveranstaltungen.
Dank der freiwilligen Unterstützung der Lehrer der Provinzialschulen hat die V.o.E. „Carrefour“ Wochenendausflüge organisiert (die „Carrefour-Samstage“) und bietet den Schülern preisgünstige Ausflüge an (250 Fr. für einen Tag in Belgien und 700 Fr. für einen größeren Ausflug).
Derr Ständige Ausschuß genehmigt Arbeiten für insgesamt 151.000.000 Franken
Auf Vorschlag von Herrn Georges Pire, Ständiger Abgeordneter, hat der Ständige Ausschuß folgende Arbeiten für insgesamt 151.000.000 Franken genehmigt:
- Erneuerung der Abdachung der Ost- und Nordflügel des Internats des IPES Haspengau,
- erste Umbauphase des Gebäudes Nr. 3 der polytechnischen Schule von Verviers,
- Renovierung des 4. und 5. Stockwerks, der Zimmer im 6.,7. und 8. Stockwerk und der Kühlräume der Küche des Internats von Seraing,
- Renovierung des Treppenhauses im „Pavillon des Récollets“ der polytechnischen Schule von Huy,
- Neue Fenster im paramedizinischen Institut von Verviers,
- Renovierung der Außenschreinerei und von zwei Kaminen am Hause „Jean-qui-rit“ des Prinzessin-Astrid-Zentrums in la Gleize,
- Dacharbeiten am Jean-Boets-Lyzäum in Lüttich,
- Renovierung der Aufzüge im IPES von Huy und im Institut Malvoz
- Gestaltung der Parkingeinfahrt der polytechnischen Schule von Huy,
- Umbau von 5 Klassenzimmern der polytechnischen Schule von Verviers.
Start der 2. Phase von Campus 2000 in Jemeppe
Der Ständige Ausschuß hat das Arbeitsprogramm der 2. Phase von Campus 2000 an der Hochschule Léon-Eli-Troclet in Jemeppe für insgesamt 130.524.879 Franken genehmigt. Der Ausschuß hat auch beschlossen, einen Antrag auf Bezuschussung beim Fonds für Schulgebäude einzureichen.
Restaurierung der Herzog-Terrasse und des Innenhofs des Schlosses der Grafen von Marchin
Der Ständige Ausschuß hat beschlossen, daß die Provinz Lüttich die Restaurierung der Herzog-Terrasse und des Innenhofs des unter Denkmalschutz stehenden Schlosses der Grafen von Marchin mit der Wallonischen Region zu kofinanzieren.
Im Rahmen seiner Außenbeziehungen hat der Ständige
Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Georges PIRE, Ständiger Abgeordneter folgenden
Punkt gutgeheißen:
Die Provinz ist im International Space
Camp Academy in Huntsville vom 28. Juli bis 4. August vertreten
Vom 28. Juli bis zum 4. August 2001,
nehmen 32 Länder an dem vom „International Space Camp Academy in Huntsville“ in
Alabama organisierten Astronautenpraktikum teil. Auf Einladung von Herrn Dirk
FRIMOUT, Präsident der „Eurospace Foundation“, wird eine belgische Delegation
von 3 Personen an diesem Praktikum teilnehmen und zwar Herr Pierre-Emmanuel
PAULIS aus Ferrières, der 2 Schüler betreuen wird: Melle Noémie
GASPARD aus Marbehan und Herr Nicolas SOUGNEZ aus Floreffe. Anläßlich der
großen Parade am 28. Juli hat jedes Land die Möglichkeit sich darzustellen.
Ziel ist nicht nur Belgien bekannt zu machen, sondern auch die Provinz Lüttich.
Der Ständige Ausschuß hat beschlossen,
diese Initiative zu unterstützen, die dazu dient das Image Belgiens im Ausland
aufzuwerten.
SPORT
Im Rahmen der Abteilung Sport hat der
Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Gaston GERARD, Ständiger
Abgeordneter, beschlossen, folgende Punkte zu unterstützen:
Vom 17. bis 19. Juli findet die „Die
3-Tage-Fahrradtour der Provinz Lüttich“ statt
Die 10. Auflage der „3-Tage Fahrradtour
der Provinz Lüttich“ findet an folgenden Daten statt:
-Dienstag,
17. Juli 2001 in Herve
-Mittwoch,
18. Juli 2001 in Huy
-Donnerstag
19. Juli 2001 in Hollogne s/Geer
Diese drei Orte sind auch Etappenziel
der „Tour der Provinz Lüttich“ für Nachwuchs-Fahrer und Elitefahrer, die nicht
unter Vertrag sind.
Diese Veranstaltung wird vom
Sportdienst der Provinz Lüttich in Zusammenarbeit mit der Provinzialen Sektion
für Fahrradtourismus der „Royale Ligue Vélocipédique belge“, der
Gemeindepolizei von Herve, Huy und Geer organisiert. Diese Veranstaltung ist
vor allem ein großes Treffen von Fahrradfahrer ( über 870 Teilnehmer im Jahre
2000), die in Gruppen aufgeteilt eine
gewisse Strecke fahren müssen. Eine Preisverleihung, Imbiß und Gratistombola
runden diese Veranstaltung ab.
Erstes U.S.I.C. Hallenfußballturnier im
ADEPS-Zentrum im Sart Tilman vom 10. bis 14. September 2001
Herr F. BOON der technischen Kommission
des Hallenfußballs organisiert vom 10. bis zum 14. September 2001 die ersten
Internationalen Hallenfußballmeisterschaften. Der Ständige Ausschuß hat
beschlossen, diese Großveranstaltung, die im Adeps-Zentrum im Sart Tilman
stattfindet, zu unterstützen.
Der Ständige Ausschuß des
Provinzialrates von Lüttich gewährt dem C.S. Bütgenbach eine finanzielle
Unterstützung für die 3. Auflage des Euregio Athlon.
Im Jahre 2000 hat der Sportdienst und
der Ständige Ausschuß der Provinz am Gelingen des Euregio Athlon mitgewirkt.
Diese Veranstaltung ist mittlerweile zu einem der größten Sporttreffen der
Ostkantone herangewachsen und genießt einen großen grenzüberschreitenden Ruf.
Der Ski- und Sportclub Bütgenbach
stellt seit 20 Jahren seinen Dynamismus und sein Können unter Beweis dank der
hervorragenden sportlichen Ergebnisse seiner Athleten in den verschiedenen
Sportarten: Langlauf, Jogging, Duathlon, Triathlon...
100 passionierte Mitglieder zählt der
Club und sein dynamischer Präsident Helmut HENZ möchte durch eine
professionelle Organisation auf Ebene der Verwaltung und der Unterstützung sich
einer weiteren Herausforderung stellen.
Er ist außerdem der Überzeugung, das
der Sport eine immer größere soziale und relationale Rolle auf dem Weg zum
nächsten Jahrtausend spielen wird. Förderung, Aufwertung und Zugänglichkeit des
Sportes müssen in diesem Klassenbewußtsein vorhanden sein.
Die Organsiation des Euregio Athlon in
Bütgenbach ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer triefgründigen Arbeit von
Amateuren, die sich durch Willens- und Überzeugungskraft zu professionellen
Sportveranstaltern entwickelt haben.
Bütgenbach war dazu berufen; heute hat
es den Ruf „Hauptstadt des Sportes“.
Im Jahre 2000 präsentiert diese kleine
touristische Perle der Ostkantone einer der schönsten Sportkomplexe Europas,
gelegen am Rande des Warchetales und des Hohen Venns. Eine zweisprachige Region
inmitten der Natur, seit einigen Jahren werden dort größere sportliche
Veranstaltungen durchgeführt: Belgische Moutainbike-Meisterschaften,
Extran-Euro Triathlon, Halb-Marathon, Rund um den See, Warche Ski Tour,
Belgische Langlaufmeisterschaften usw.
Das Euregio-Athlon-Projekt ist aus dem
Gedanken „Sport für alle“ entstanden, beruft sich auf den Bütgenbach Cup und
führt zu einer Kombination von Wettkämpfen für Anfänger, Amateure und
Berufssportler.
Während 3 Tagen, eine geistige und
körperliche Herausforderung rund um den See und in einer außergewöhnlichen
Umgebung: Läufe für Jugendliche, Jogging für alle, Jogging rund um den See, der
zur Auswertung des Challenge der grünen Wege und der Ruhe Eifel Cup, zählen,
Duathlon „Iron Kid“, Diathlon Promo, Triathlon des Sees, die zum Superpokal der
L.B.F.T.D. zählen.
Diese Veranstaltung findet statt am
Wochenende im Osten der Provinz Lüttich, von Bütgenbach ausgehend vom See über
das Hohe Venn, dem Warchetal und der Eifel.
Die Veranstaltung wird in
Zusammenarbeit mit der Deutschsprachigen und der Französischen Gemeinschaft
organisiert sowie mit verschiedenen nationalen, regionalen Medienpartnern.
Ziel der Veranstalter ist es, diesen
Wettkampf, innerhalb von drei Jahren, auf Europäischer Ebene zu hieven, dank
der wertvollen Ratschläge der Partner, der Belgischen Föderation und unter der
Schirmherrschaft des besten Athleten der Disziplin, Luc Van Lierde. Ein anderes
Ziel besteht natürlich darin, das Image dieser Gegend, seine Bevölkerung und
deren Gastfreundlichkeit und Sinn für Humor aufzuwerten.
Der Euregio Athlon soll dazu führen,
das Bild einer großen Region Europas über die deutschen, belgischen und
niederländischen Grenzen hinweg zu verbreiten, die Kulturen, Traditionen und
Werte dieser Region, Euregio-Maas Rhein genannt. Diese herrliche Gegend zählt
einige bedeutende Stätten und Provinzen Europas (Lüttich, Aachen, Maastricht,
Trier, Verviers, Eupen,...)
Der Provinzialrat hat beschlossen, den
Organisatoren für die 3. Ausgabe, die vom 10. bis 12. August 2001 stattfindet,
eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 100.000 Fr. zu gewähren.
Dieses Projekt ist fest im Rahmen der
Euregio Maas Rhein verankert, da die Teilnehmer 1998 und auch in diesem Jahr
aus den Niederlanden, Deutschland, Flandern, Wallonien und Frankreich kommen.
AUSBILDUNG
Im Bereich der Abteilungen Unterricht
und Zentralverwaltung, hat der Ständige Ausschuß auf Vorschlag der Ständigen
Abgeordneten André GILLES und Gaston GERARD, folgenden Punkt gutgeheißen:
Der Provinzkomplex der Hauts-Sarts
empfängt im Rahmen der Operation „Tremplin pour l’emploi“ auf Initiative der
Libre Belgique 4 Studenten in der Periode Juli/August
Gemäß des Beschlusses des
Provinzialrates vom 7. Juni 2001 in Sachen Ferienarbeit für Studenten im Rahmen
der Operation „Tremplin pour l’Emploi“, die von der Libre Belgique initiiert
wird, empfängt der Provinzialkomplex Hauts Sarts 4 Studenten während den
Monaten Juli und August.
TOURISMUS
Im Rahmen der Abteilung Tourismus, hat
der Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Joseph MOXHET, Ständiger
Abgeordneter, folgenden Punkt gutgeheißen:
Am 15. September 2001 Verleihung des
Preises „Louis Stappers – 2001“ an Herrn Martin BOURS, Feldhüter von Saint
Pholien
Der Preis „Louis Stappers“ im Werte von
20.000 Fr. wurde 1994 in Andenken an den Präsidenten der Freien Republik von Outremeuse,
für seine bedeutenden Aktionen im Bereich des Lütticher Folklores, ins Leben
gerufen. Dieser Preis wurde 1994 symbolisch zum ersten Mal der Freihen Republik
Outremeuse verliehen.
Für die 8. Ausgabe, wird der Preis
„Louis Stappers“ Herrn Martin BOURS, TINTIN genannt, Feldhüter von Saint
Pholien, überreicht. Martin BOURS ist einer der großen aktiven Sinnbilder des
Lütticher Folklores. Zu seinem 80. Geburtstag wurde er im Pronvinzpalast
empfangen zusammen mit Herrn Jean-Denys Boussart, der seine 40jährige Tätigkeit
als Feldhüter von St. Pholien feierte. Der Ständige Ausschuß wird diesen Preis
am 15. September 2001 gegen 16Uhr30 verleihen anläßlich der Feste der Wallonie
in Lüttich im ersten Hof des Fürstbischöflichen Palastes.
SOZIALES
Im Rahmen des Sozialsektors hat der
Ständige Ausschuß auf Vorschlag von Herrn Olivier HAMAL, Ständiger
Abgeordneter folgende Punkte gutgeheißen:
Der Ständige Ausschuß gewährt der
V.o.E. FLY-TOX! einen Zuschuß in Höhe von 150.000 Fr. für sein Projekt der
juristischen Sprechstunden.
Die V.o.E. FLY-TOX! wird von der
Wallonischen Region, der FIPI, der Stadt Lüttich und dem „Contrat sécurité“
dieser Stadt bezuschußt und entwickelt seit einigen Jahren Aktionen für
Abhängige harter Drogen, Medikamentensüchtige und Alkoholiker durch ein
interdisziplinäres Sichbewußtwerden der sozialen, psychologischen und
menschlichen Probleme der Patienten.
Diese Personen sind mittellos,
destruktiv und haben nicht immer die Möglichkeit von festen Strukturen oder
Allgemeinmediziner aufgefangen zu werden.
Das Personal von FLY-TOX! besteht aus 9
Allgemeinmedizinern, einem leitenden Arzt, einem Psychologen, einer
Sozialassistentin, 2 Erziehern, 4 freiwilligen Helfern und 2 Praktikanten.
Die Hauptziele bestehen im Kampf gegen
den Ausschluß Drogenabhängiger und demzufolge der beruflichen und/oder sozialen
Eingliederung.
Jedem Patient wird ein individuelles
Programm angeboten, welches folgende Aspekte umfaßt:
-
Medizinische Hilfe sowohl was die
Aspekte der Abhängigkeit betrifft (Entziehung, Behandlung, Risikoverringerung,
Vorbeugung und Gesundheitsvorsorge) wie auch die Aspekte der Allgemeinmedizin.
Die Sprechstunden finden auf Absprache statt. Im allgemeinen werden die
Patienten in den ersten 3 Monaten wöchentlich empfangen und alsdann je nach Entwicklung
alle 14 Tage. Während eines Jahres wurden 3776 medizinische Behandlungen
registriert d.h. einen Durchschnitt von 315 Kontakten pro Monat für 155
Patienten.
-
Psychologische Hilfe, die verschiedene
Modalitäten umfaßt: Unterstützungsberatung, Psychotherapie, Partnerschafts- und
Familienberatung. Parallel dazu findet eine Überlegung über die
Abhängigkeitsmodalitäten statt und deren Stelle im täglichen Leben. Im Jahre
2000 wurden 414 Gespräche in den verschiedensten Kategorien registriert.
-
Die soziale Hilfe möchte die
Verwaltungswege wieder neu ordnen, Suche nach einer Unterkunft,
Berufsorientierung sei es in Form von Orientierungsgesprächen oder Begleitung.
Es erweist sich als sehr wichtig, die psychotherapeutische und soziale
Annäherung parallel zur medizinischen Betreuung durchzuführen. Die Psychologen
schlagen den Patienten eine Einsicht auf ihre individuellen, familiären und
Partnerschaftsprobleme vor.
Diese Annäherungen sollen zur
Entfaltung der Person im Respekt seiner eigenen Werte führen. Sie sollen der
betroffenen Person helfen, sich in seinem sozialen und familiären Umfeld
zurechtzufinden.
Die Aufnahme wird von Erziehern,
Freiwilligen und Praktikanten durchgeführt. Im Jahre 2000 wurden 4924 Personen
vorstellig, d.h. ein Durchschnitt von 20 Personen pro Tag.
Die Projekte 2001 enthalten die
Einführung gynäkologischer Untersuchungen, Impfungen, Verbesserung der
Informatisierung der Akten und der Zusammenstellung der Angaben, eine jährliche
Bewertung aller Patienten und deren Zustand am Beginn der Behandlung.
Die V.o.E. möchte ebenfalls
Verbindungen zwischen verschiedenen Psychiatern und Zahnärzten erstellen. Die
Mitglieder der V.o.E. möchte die Patienten in den Gefängnissen besuchen und
Gespräche über die Abhängigkeit in Strafanstalten durchführen und somit eine
Kontinuität der Hilfe in den Strafanstalten und der Außenwelt schaffen.
Die V.o.E. möchte ebenfalls
Verbindungen zwischen verschiedenen Psychiatern und Zahnärzten erstellen. Die
Mitglieder der V.o.E. möchte die Patienten in den Gefängnissen besuchen und
Gespräche über die Abhängigkeit in Strafanstalten durchführen und somit eine
Kontinuität der Hilfe in den Strafanstalten und der Außenwelt schaffen. Zudem
möchte die V.o.E. die elterliche Arbeit als Gemeinschaftsprojekt weiterführen;
die ärztliche und psychologische Betreuung der Kinder aufmerksam verfolgen.
Fly-Tox! hat globale interdisziplinäre Maßnahmen ergriffen sowohl mit Blick auf
die Abhängigkeit als auch auf die Betreuung der abhängigen Patienten.
Durch das Altern der betroffenen Bevölkerung,
wird die V.o.E. mit elterlichen Pflichten konfrontiert (Schwangerschaften,
Entbindungen, Unterbringung von Kindern, Familienberatung...). Zwecks besserer
Bewältigung dieser Problematik hat sie Hilfsmittel geschaffen.
Um die Kontinuität der inhaftierten
Patienten zu gewährleisten hat sie eine engere Zusammenarbeit mit der
Gefängnisanstalt Lantin geschaffen und sie besucht auch regelmäßig Gefangene
(Unterstützung, Vorbereitung auf die Freilassung usw.), Kontakte mit anderen
Gefängnisanstalten (Namur, Huy, Marneffe, Andenne, usw.)
Um schlußendlich eine Beständigkeit zu
gewährleisten, organisiert sie ebenfalls Treffen mit den lokalen (Siajef,
100-Dienst der Citadelle, ÖSHZ usw.) und den sektoralen Partnern
(Entwöhnungszentren z.B. die Klinik Frères Alexiens, das Zentrum Hohes Venn
usw. )
Die Mitarbeiter von Fly-Tox! sind
ständig mit juristischen Problemen konfrontiert, die mit der sozialen
Wiedereingliederung der Personen, die ihre Hilfe beanspruchen, zusammenhängen:
Vermieter, Schuldenabzahlung usw.
Diese soziale Wiedereingliederung, die
zur Behandlung gehört, ist aber auch eine mögliche Ausweitung des Problems.
Die Fly-Tox! ist der Meinung, daß ein
konstanter Kontakt mit einem Juristen die Wiedereingliederung fördert und den
Mitgliedern der Fly-Tox! ein juristisches Wissen gewährleistet, das in
medizinischen psychologischen Kreisen wenig bekannt ist.
Fly-Tox! wollte juristische
Sprechstunden in ihren Räumlichkeiten gewährleisten und hat die Anwaltskammer
von Lüttich kontaktiert, die ihr Einverständnis gegeben hat, über die
Kommission des juristischen Beistandes, 2 Stunden wöchentlich Sprechstunden
durch mehrere Mitglieder der Anwaltskammern abhalten zu lassen. Fly-Tox! stellt
den Rechtsanwälten ihre Lokale, das Sekretariat und die Informatik zur
Verfügung.
Über das Haus für Soziales und die Provinzialkommission Suchtvorbeugung hat die Provinz Lüttich zum Gelingen dieses Projektes beigetragen.
Das CIPREA-Zentrum organisert zwei Wochen – vom 5. bis zum 9. November 2001 und vom 21. bis zum 25. Januar 2002 – nach dem Thema „Respeckt und Wohlwollen“
Respekt und Wohlwollen sind die Hauptthemen der vom CIPREA-Zentrum (Informations‑ und Vorbeugungszentrum der Provinz im Dienst des Kindes und der Jugend) organisierten Veranstaltungen. Zur Verdeutlichung beider Begriffe organisiert das CIPREA-Zentrum zwei Wochen nach dem Thema Respekt und Wohlwollen“, eine in der Sainte-Véronique-Schule (vom 5. bis zum 9. November 2001) und eine in der Gemeindeschule von Grivegnée (vom 21. bis zum 25. Januar 2002).
In der Sainte-Véronique-Schule ist der Leitfaden dieser Woche „Hand in Hand“: Ausstellungen nach dem Motto gewaltlose Kommunikation, Respekt, Emotion und als Höhepunkt das Konzert von André BORBE, „Le petit jour“, in dem das Wohlbefinden des Kindes erörtert wird. Diese Veranstaltung ist für Kinder der Vorschulklassen und der 1.,2. und 3. Volksschulklassen gedacht und findet wie der unter dem Motto Zuhören stehende Elternabend am 8. November statt.
Das Amt für Sozialangelegenheiten der Provinz Lüttich nimmt am 1. und 2. September an der Operation „Retrouvailles“ teil
Am 1. und 2. September findet die Operation „Retrouvailles“ im Rahmen der Feste der Wallonie in der Provinz Lüttich zum 10. Male statt. Diese im Park de la Boverie aufgestellte Welt der Freizeitgestaltung gehört mit ihren 200 Teilnehmern jetzt zum Lütticher Leben. „Retrouvailles“ setzt so die Vielfalt der Lütticher Vereinigungen in den Vordergrund. Das Amt für Sozialangelegenheiten der Provinz Lüttich wird anwesend sein und für die Initiativen und Aktivitäten der Provinz und insbesondere des Haus für Soziales, angesiedelt 28-30 Boulevard d’Avroy in Lüttich, werben.
Im Rahmen seiner Kulturpolitik hat der Ständige Ausschuß des Provinzialrates von Lüttich auf Vorschlag von Herrn Paul-Emile MOTTARD, Ständiger Abgeordneter, folgende Punkte gutgeheißen:
Das Internationale Festival der Filmschulen (FIDEC) wird mit der Unterstützung der Provinz Lüttich organisiert
Das internationale Festival der Filmschulen ist Kurzfilmen (Film und Video) jeder Richtung (Dokumentar-, Fiktion- oder Experimentalfilm) gewidmet und ersetzt das internationale Kurzfilmfestival von Huy, das1960 geschaffen wurde, dieses Jahr aufgelöst wird und sich zum Ziel gesetzt hatte, Amateurfilme zu fördern. Der FIDEC-Festival findet vom 18. bis zum 21. Oktober 2001 statt.
Eine Gesangswoche in Büllingen vom 29. Juli bis zum 3. August mit der Unterstützung der Provinz Lüttich
Der Musikverein Födekam Ostbelgien organisiert vom 29. Juli bis zum 3. August in Büllingen eine Gesangswoche für Kinder von 8 bis 12 Jahren und von 13 bis 18 Jahren. Diese Veranstaltung umfaßt Ateliers für Gesang, Theater, Rythmik und Kreation und wird mit einem Konzert abgeschlossen. Diese Initiative paßt im Rahmen des Abkommens zwischen Ständigem Ausschuß und Regierung der Deutschprachigen Gemeinschaft u.a. zur Unterstützung kultureller Veranstaltungen. Der Ständige Ausschuß hat dafür einen Zuschuß von 50.000 Franken gewährt.
Eine finanzielle
Unterstützung von 30.000 Franken an die VoE Le Fram für die
Veröffentlichung des Buches von Rose-Marie FRANCOIS
Frau Rose-Marie FRANCOIS ist im Hennegau geboren und lebt seit fast 50 Jahren in Lüttich. Sie schreibt Romane, Gedichte, Novellen, ist Übersetzerin und ist in Lüttich, Frankreich und Deutschland veröffentlicht worden. Die VoE Le Fram ist im Bereich literarische Veröffentlichungen und Animationen tätig.
Eine technische
und finanzielle Unterstützung zugunsten der VoE la République libre
d’Outremeuse für die Organisation des Festes des 15. August
Die VoE la République libre d’Outremeuse, die dieses Jahr ihr 75jähriges Bestehen feiert, schlägt wieder ein besonders attraktives Programm vor.
Wie in den Vorjahren tritt am 14. August die französische Gruppe „Emile & Image“ auf der Place Delcour auf. Am 15. August nimmt die Truppe von Jean-Jacques Messiaen, „les Grosses Têtes“ am Umzug teil und am 16. August wird das Fest nach der Beisetzung von Mati l’Ohè mit einem Feuerwerk abgeschlossen.
Der Ständige Ausschuß möchte zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen und hat beschlossen, der VoE la République libre d’Outremeuse einen Zuschuß zu gewähren.
Einführung eines
pädagogischen Projektes für ehemalige Kochverfahren im C.E.C. Li Cwerneu
in Huy
Frau Yvette PLANCQ, Animatorin des C.E.C. Li Cwerneu in Huy, hat ein pädagogisches Projekt vorgeschlagen, mit dem Ewachsene lernen können, einen primitiven Backofen zu bauen und selbst zu benutzen, um ihre kreativen Kapazitäten zu entfalten.
Dieses Projekt ist für Gruppen von 12 Erwachsenen gedacht. Diese Technik wird in zwei Sitzungen von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr erlernt. Der Ständige Ausschuß unterstützt die Organisation dieser einmaligen Initiative.