Eine Zuständigkeit des Provinzabgeordneten-Stellv. Vorsitzenden Georges PIRE
Starke Unwetter haben in der Zeit von Mai bis Juli in der Lütticher Region, insbesondere in den Gemeinden Esneux, Lüttich (Jupille), Seraing sowie am 2. Juli im Condroz und in Hespengau erhebliche Schäden angerichtet. Die Provinz Lüttich hat rasch reagiert, um den Betroffenen zu helfen, und alles zur Unterstützung der verschiedenen Krisenzentren in die Wege geleitet. Es sollte in diesem Zusammenhang daran erinnert werden, dass die Provinz Lüttich immer noch für den Unterhalt der Wasserläufe der 2. Kategorie zuständig ist.
Das Provinzkollegium hat in seiner Sitzung vom 25. September beschlossen, sich an den unterschiedlichen Arbeiten zur Behebung der materiellen Schäden sowie an Maßnahmen zur Prävention eventueller weiterer Überschwemmungen zu beteiligen. Auf Vorschlag des Provinzabgeordneten-Stellv.Vorsitzenden Georges Pire beläuft sich der diesbezüglich zur Verfügung gestellte Betrag auf 420.000 €. Die meisten Arbeiten sind bereits seit Beginn der Unwetter im Gange.
Es stehen weitere Rechnungen in Aussicht, und insgesamt wurde in diesem Jahr praktisch 1 Million Euro in Notfallmaßnahmen infolge der Überschwemmungen investiert.
In den drei Regionen mussten unterschiedliche Arbeiten zur Behebung der Schäden vorgenommen werden: Die Steine und Erde, die in den Kanalisationen Verstopfungen verursachten, mussten entfernt, die Wasserläufe gereinigt und einige Ufer stabilisiert werden. Zur besseren Stabilisierung wurden Mauern und Bauten neu ausgebessert.
Die Ausbesserungsarbeiten betrafen folgende Wasserläufe: