Georges PIRE, Mitglied des ständigen Ausschusses, ist aus der Provinz Sousse zurückgekehrt, wo er eine Mission der Vervierser Abteilung des frankophonen Frauenrates von Belgien zum Thema der Frauenrechte begleitet hatte.
Wie bereits angekündigt und nachdem er sich über die genauen Umstände der Übergriffe gegen mehrere Journalisten worunter auch ein Team des RTBF aber auch über die Folgen dieses Vorfalls namentlich die offiziellen Entschuldigungen der tunesischen Regierung beim belgischen Außenminister informiert hat, hat Georges PIRE die Gelegenheit ergriffen, um diese Angelegenheit vor den Lokalbehörden zu erörtern und auf die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit hinzuweisen.
Anlässlich dieser Begegnung in Sousse hat Georges PIRE aber auch die hervorragenden Beziehungen im Rahmen der engen Partnerschaft zwischen der Provinz Lüttich und diesem Gouvernorat, die seit Beginn auf gegenseitigem Vertrauen, Ehrlichkeit, Gastfreundschaftlichkeit und Freundschaft beruht, hervorgehoben.
Diese Mission ist von Journalisten von Télévesdre begleitet worden, die demnächst darüber berichten werden.
In Bezug auf die eigentliche Mission hat Georges PIRE die zunehmende Anwesenheit von Frauen in Führungsposten in allen Bereichen der Bürgergesellschaft begrüßt. In diesem Sinne ist er Frauen begegnet, die einem wirksamen Netz von Frauenorganisationen angehören: Beamtinnen, Betriebsleiterinnen und Gewählten.
Diese Reise, die im Rahmen der Freundschafts- und Zusammenarbeitscharta erfolgte, die Kontakte und Begegnungen mit den zahlreichen Frauenverbänden waren sehr erfolgreich. Frau Béatrice BODSON, Vorsitzende der Vervierser Abteilung des frankophonen Frauenrates von Belgien, wird eingehender darüber zu berichten.
Auf Vorschlag von Herrn Georges PIRE, Ausschussmitglied, hat der ständige Ausschuss folgendes Dossiers genehmigt:
Zum Schutze der Umwelt fördert die öffentliche Hand die Nutzung erneuerbarer Energien. Seit 2003 gewähren die Wallonische Region und die Provinz Lüttich Prämien für die Installierung von Solarwarmwasseranlagen. Die von der Provinz Lüttich gewährte Prämie beläuft sich auf 650 €.
Seit dem 1. Januar 2005 hat der ständige Ausschuss insgesamt 559 Anträge worunter 252 von deutschsprachigen Bürgern für die Installierung einer Solaranlage genehmigt. In seiner heutigen Sitzung hat der ständige Ausschuss 120 Prämien für insgesamt 78.000 € gewährt.
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Auf Vorschlag von Herrn Georges PIRE, Ausschussmitglied hat der ständige
Ausschuss folgende Arbeiten genehmigt:
Internat von Seraing
Renovierung des Treppenhauses des Gebäudes Tour de lInternat
und der Sanitäranlage für 67.299,07 € bzw. 63.403 €.
IPES-Institut von Verviers
Anstricharbeiten im 2. und 3. Stock des Gebäudes Nr. 1 für 73.366,06
€.
Dreijahresprogramme
Im Rahmen der Zuschüsse der Wallonischen Region für gewisse Investitionen
Öffentlichen Interesses hat der ständige Ausschuss auf Vorschlag
von Herrn Georges PIRE, Ausschussmitglied, ein günstiges Gutachten
zu folgenden Projekten gegeben:
Gemeinde Visé
Kanalisations- und Renovierungsarbeiten in der Rue du Bec (Cheratte-bas)
Stadt Lüttich
Sicherheitsarbeiten an der Kreuzung Victor Hugo, Campine und Tesny.
Gemeinde Fexhe-le-Haut-Clocher
Renovierung der Rue dAwans
Gemeinde Welkenraedt
Hydrophobierende Behandlung der Fassaden der Kirche Saint-Jean-Baptiste.
Klassierte Gebäude
Die Provinz Lüttich beteiligt sich finanziell an die Renovierung der
Straßenfassade und eines Hinterfensters des PIOT-Hauses, 17 Rue de
Sélys in Lüttich.
Wasserläufe
Auf Vorschlag von Herrn Georges PIRE, Ausschussmitglied, hat der ständige
Ausschuss verschiedene Verträge von 2005 in Bezug auf den Unterhalt
der Wasserläufe 2. Kategorie der Provinz Lüttich und folgende
Arbeiten genehmigt:
Gemeinde Ferrières: Bach La Lembrée
Sektor III Ourthe und Amel unterhalb von Trois-Ponts für
70.913,26 €.
Gemeinde Stoumont: Bach le Roannay Sektor IV
Amel oberhalb von Trois-Ponts, Our und Roer- für 16.599 €.
Auf Vorschlag von Gaston GÉRARD, Ausschussmitglied, hat der ständige Ausschuss folgende Unterstützung genehmigt:
In enger Zusammenarbeit mit den Agrardiensten der Provinz Lüttich leistet der Bauernverein von Verviers und Spa eine wertvolle Arbeit bei der Durchführung verschiedener Aktionen z.B. Agricharme im Bereich Informationen und Sensibilisierung für die Probleme der Landwirtschaft.
Zur Fortführung der Aktivitäten des Bauernvereins von Verviers und Spa hat der ständige Ausschuss beschlossen, ihm einen Zuschuss von 3.000 € zu gewähren.
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Auf Vorschlag von Herrn Olivier HAMAL, Ausschussmitglied, hat der ständige Ausschuss folgendes Dossier genehmigt:
Die Provinz Lüttich ist darauf bedacht, sozial schwache Familien und Senioren zu helfen, und unterstützt daher öffentliche und private Einrichtungen, die gezielte Projekte im Rahmen dieser Sozialpolitik durchführen. In diesem Sinne hat der ständige Ausschuss dafür insgesamt 406.298 € bereitgestellt, die an folgende öffentlichen Einrichtungen gehen: ÖSHZ von Herstal, Lüttich, Ans, Waremme, Neupré, Oupeye, Hannut, Ferrières, Grâce-Hollogne, Awans und Nandrin und an folgende Privateinrichtungen: Familienhilfe von Huy, Lüttich, Waremme, der Deutschsprachigen Gemeinschaft und des Bezirks Verviers, Haushaltshilfe in ländlichen Gebieten von Huy und Herve, die VoE Haushaltshilfedienste von Ougrée, Seraing und Flémalle, Familienhilfsdienst des Bezirks Verviers, Familienzentrum der Wallonischen Region, von Lüttich und von Verviers sowie die Zentrale für Haushalts hilfe.
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DAuf Vorschlag von Herrn Julien MESTREZ, Ausschussmitglied, hat der ständige Ausschuss im Rahmen seiner Befugnisse im Bereich Tourismus folgende Dossiers genehmigt:
Der ständige Ausschuss des Provinzialrates von Lüttich hat für
2005 insgesamt 743.680 € für touristische Ausrüstung genehmigt,
die folgendermaßen verteilt werden:
- Fremdenverkehrsverband der Provinz Lüttich: 153.680 €,
- Zeche von Blegny: 145.000 €,
- Touristische Domänen des Lembrée-Tales: 80.000 €,
- Naturzentrum von Botrange: 50.000 €,
- VoE Schloss von Jehay: 250.000 €,
- VoE touristischen Zentrum Les Prés de Tilff: 25.000
€,
- VoE Association de gestion du complexe touristique de la Gileppe
et environs: 20.000 €,
- Genossenschaft mbH Chaudfontaine Promotion : 20.000 €.
Der ständige Ausschuss des Provinzialrates von Lüttich hat ebenfalls
die Funktionszuschüsse für 2005 in Höhe von 431.419 €
zugunsten folgender paraprovinzialen touristischen Einrichtungen gewährt:
- VoE touristische Domäne der Zeche von Blegny: 220.709,50 €,
- VoE Naturpark Hohes Venn Eifel: 136.341.44 €,
- VoE touristisches Zentrum der wallonischen Provinzen: 39.663 €,
- Verkehrsämter und Regionalverbände: 34.705,09 €.
Im Rahmen seiner Kompetenzen im Bereich Wirtschaft hat der ständige Ausschuss auf Vorschlag von Herrn Julien MESTREZ, Ausschussmitglied, folgendes Dossier genehmigt:
Im Rahmen des INTERREG III Programms unterstützt der ständige Ausschuss das von der Provinz Niederländisch Limburg im Oktober 2003 eingereichte Projekt Meuse Rhine Triangle Kampagne zur Förderung der Ansiedlung von Unternehmen.
Mit diese Initiative soll eine Werbekampagne über die Vorteile einer Ansiedlung in der Euregio Maas-Rhein durchgeführt werden, die Euregio besteht bekanntlich aus den Provinzen Lüttich und Belgisch Limburg, der Deutschsprachigen Gemeinschaft von Belgien, der Provinz Niederländisch Limburg und der Regio Aachen. Die Kampagne umfasst auch detaillierte Informationen verschiedener Marktsektoren: Automobil, Logistik, Informations- und Mobiltechnologie, Luftfahrt, Holzverarbeitung, neue Produktionstechnologien, Metallurgie und Lebenswissenschaften.
Diese Marketingkampagne betrifft u.a. die SPI+, die Wirtschaftsagentur der Provinz Lüttich, da sie die Initiativen zur Förderung der Ansiedlung von Unternehmen der 5 Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Euregio Maas-Rhein unterstützt, die potentielle Investoren begleiten werden. Ferner unterstützt die SPI+ auf bestimmte Sektoren ausgerichtete PR-Kampagnen, sammelt euregional relevante Informationen und arbeitet aktiv mit der Presse und allgemeinen Trägern zusammen.
Am 9. Oktober 2003 hatte die Provinz Lüttich beschlossen, sich an der Mitfinanzierung dieser Promotionskampagne, deren Gesamtkosten sich auf 468.218 € belaufen, zu beteiligen und einen Gesamtzuschuss von 55.231,50 der wie folgt auf 4 Jahre verteilt ist: 4.125 € in 2003, 27.983 € in 2004, 12.553 € in 2005 und 10.552,50 € in 2006 zu gewähren.
In seiner heutigen Sitzung hat der ständige Ausschuss beschlossen, der SPI+ einen Zuschuss von 12.553 € für die Fortsetzung des Projektes in 2005 zu gewähren.