Eine Zuständigkeit des Provinzabgeordneten – Vorsitzenden André GILLES
Es ist bereits Tradition: Eine Woche vor dem Blokkus organisieren die Studenten des Baccalauréat Erzieher mit Spezialisierung psycho-pädagogische Betreuung (pädagogische Kategorie der Hochschule der Provinz Lüttich) einen Sport- und Unterhaltungstag für behinderte, „nicht wettbewerbsfähige“ Personen. Die 25. Auflage zum Thema „Malkunst“ findet am 19. Mai im Campus 2000 (Avenue Montesquieu in Jemeppe) statt.
Zur diesjährigen Auflage werden sich rund 150 Erwachsene aus ca. 15 spezialisierten Einrichtungen der Region einfinden. Für sie werden die Studenten eine Reihe vielfältiger Ateliers vorbereiten: Gesang, Perkussion, Geschicklichkeitsspiele, künstlerische Kreativität, Expo-Atelier, Entspannung und Arbeit der Sinne. Jede Aktivität wird im Zeichen des Tagesthemas Malkunst stehen.
Beim Rundgang durch die verschiedenen Räume, die dieser Veranstaltung gewidmet sind, beim Spazieren durch die Agora des Campus (die sich für diese Art von Veranstaltungen hervorragend eignet) kann man die Arbeit und die Phantasie der Studenten sowohl hinsichtlich der Herstellung bestimmter Dekors als auch im Bereich des Empfangs und der Animation erleben. Für sie ist es eine besondere Gelegenheit, ihr Fachwissen und ihre persönlichkeitsbezogene Kompetenz zur Freude der anwesenden Behinderten einzusetzen. Dieser Tag ist den Studenten, den eingeladenen Behinderten und ihren Begleitern gewidmet.
Programm: ab 9.00 Uhr Empfang der Teilnehmer – 10.00 Uhr Ateliers unter Leitung der Studenten – 12-13.00 Uhr Pause, Mittagessen – 13.00 Wiederaufnahme der Aktivitäten – ab 14.30 Uhr Abschluss des Tages, Geschenke, Vergabe der Medaillen, Gesänge.
Weitere Infos:
Hochschule der Provinz Lüttich – Kategorie Pädagogik
Campus 2000, Avenue Montesquieu 6 in 4101 JEMEPPE s/ Meuse - Tel. : 04/237 96 10
Eine Zuständigkeit des Provinzabgeordneten – Stellv. Vorsitzenden Georges PIRE
Das Provinzkollegium hat ein günstiges Gutachten zur Schaffung eines staatlichen Naturreservates auf dem Gebiet der Stadt St.Vith und der Gemeinde Burg-Reuland abgegeben (Unteres Tal der Our und ihrer Nebenflüsse – Natura 2000-Gebiet). Dieses neue Schutzgebiet, das sog. „Hasselbach-Tal“, erstreckt sich auf 21 ha. Es umfasst feuchte Talsohlen und ist ein Gebiet von hohem biologischem Wert. Drei Parzellen gehören zur Wallonischen Region, eine weitere zum Naturpark Hohes Venn Eifel. Ihre Leitung erfolgt im Rahmen von Agar- und Umweltmaßnahmen mit Verwaltungsvertrag für einen Landwirt.
Der Beschluss des Provinzkollegiums erfolgt im Anschluss der vorherigen günstigen Gutachten der Generaldirektion Natur und Wälder der wallonischen Region, des Tourismusverbandes (der darauf hinweist, dass dieses Projekt vorzugsweise Touristen anziehen wird), des Bezirkskommissariates und der Gemeindekollegien von St.Vith und Burg-Reuland.
Im Tal konnten acht in Belgien sehr seltene Pflanzenarten ausgemacht werden, darunter drei in der Wallonie geschützte Arten (Fleckiges Knabenkraut, großer Wiesenknopf, Fieberklee). Was die Tierarten angeht, so trifft man in diesem Gebiet unter anderem den Wespenbussard, den Rotmilan, den Schwarzstorch, den Eisvogel, den Schwarzspecht, den Grauspecht und das Haselhuhn an.